Psychologische Prävention
Früherkennung und Frühintervention

Psychologisches Beratungs- und Behandlungs-Angebot der Klinisch- und Gesundheitspsychologischen Beratungsstellen des Landes Tirol

Menschen mit Problemen, die auch den psychischen Bereich betreffen (wie insbesondere Ängste, Depressive Störungen, Stresssymptome, Psychosomatische Beschwerden oder Belastungen infolge schwerer Krankheit oder Behinderung), haben oft jahrelange Versuche hinter sich, eine kompetente Anlaufstelle zu finden, die bei der Lösung ihrer Problematik eine echte Hilfestellung bieten könnte.

Mit dem Ziel, diese Irrwege abzukürzen, hat die Landessanitätsdirektion Tirol in den acht Tiroler Bezirken Klinisch- und Gesundheitspsychologische Beratungs- und Koordinationsstellen eingerichtet, die der Tiroler Bevölkerung als gemeindenahe, niederschwellige Anlaufstellen kostenlos zur Verfügung stehen.

Durch die enge Anbindung der Beratungs- und Koordinationsstellen an die Bezirkskrankenhäuser bzw. Sozialsprengel kann im Bedarfsfalle auch das dort etablierte ambulante und stationäre Angebot an psychologischer Betreuung in Anspruch genommen werden.

Kompetente Klinische- und GesundheitspsychologInnen beraten und unterstützen Sie dort bei Psychischen Problemen und Störungen, bei der Bewältigung von Krankheiten und bei der Veränderung von Risikoverhaltensweisen in Richtung eines seelisch und körperlich gesundheitsförderlichen Lebensstils.

Weitere Angebote sind die Beratung und Weitervermittlung bei Problemen wie Sucht (Rauchen und Alkohol) und Essstörungen, sowie verhaltensmedizinische Programme zur Integration von Bewegung in den Alltag mit dem Ziel, Ihren Lebensstil nachhaltig zu verbessern. In vielen Fällen lassen sich dadurch auch Psychische Störungen wie Depressive Verstimmungen und Angstzustände oder auch Burn-Out-Entwicklungen abfangen.

Durch Veränderung festgefahrener Denkmuster und unangemessener Sichtweisen und eine Orientierung weg von Defiziten hin zu Fähigkeiten und Fertigkeiten können sich in vielen Fällen Ängste und Zwänge lockern. In der Folge kann sich die  emotionale Befindlichkeit zunehmend aufhellen.

Es ist erwiesen, dass neben organischen Ursachen und Umgebungsbedingungen die Psychische Befindlichkeit maßgeblich von den eigenen Meinungen und Interpretationen beeinflusst wird:

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“ (Epiktet, griechischer Philosoph, ca. 50 – 138; er gilt als ein wichtiger Vertreter der späten Stoa.)

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