Psychologische Prävention
Früherkennung und Frühintervention

Psychologische Früherkennung und Frühintervention

Psychische Störungen, insbesondere Depression, Angststörungen und Psychosomatische Störungen haben sich wegen ihrer großen Verbreitung und wegen der schwerwiegenden Beeinträchtigung der Lebensqualität ebenso zu Volkskrankheiten entwickelt wie Lebensstil-Erkrankungen. Diese werden maßgeblich durch Risikoverhaltensweisen mit verursacht, insbesondere durch chronischen Stress, Bewegungsmangel, zu reichliche und falsche Ernährung, Rauchen und überhöhten Alkoholkonsum.

Um chronische Entwicklungen bei Psychischen Störungen und die Entstehung von Lebensstilerkrankungen durch Risikoverhaltensweisen zu verhindern und eine befriedigende Lebensqualität zu sichern bzw. wieder herzustellen, ist es notwendig, so früh wie möglich geeignete Beratung und Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Idealerweise sollten schon bei Vorliegen erhöhter Risikofaktoren geeignete Vorbeugungsmaßnahmen getroffen werden (Primäre Prävention). In der Alltagspraxis sollte zumindest rasch nach dem Auftreten Psychischer Probleme diagnostiziert und gezielt behandelt werden. Dann bestehen gute Chancen, den Verlauf so günstig beeinflussen zu können, dass eine baldige Rückkehr in ein normales Leben ermöglicht wird (Sekundäre Prävention).

Voraussetzung für eine gezielte Frühintervention ist eine effiziente Früherkennung.

Sie finden auf dieser Homepage kurze Fragebögen mit sofortiger Online-Auswertung. Damit erhalten Sie vollkommen anonym mit geringem Aufwand eine objektivierte überblicksmäßige Selbsteinschätzung Ihres aktuellen Psychischen Gesundheitszustandes und Ihrer Risikoverhaltensweisen, die Hinweise auf eine mögliche Entwicklung von Lebensstilerkrankungen liefern können.

Ihre vollständig ausgefüllten Fragebögen werden vom Computerprogramm mit den Durchschnittswerten der psychisch gesunden Bevölkerung verglichen. Dadurch erhalten Sie einen Anhaltspunkt über den relativen Ausprägungsgrad Ihrer Beschwerden und somit eine Entscheidungshilfe, ob in Ihrem Falle eine Psychologische Unterstützung zur Bewältigung Ihrer Psychischen Probleme bzw. Risikoverhaltensweisen anzuraten ist.

Bevor Sie die Fragebögen beantworten, lesen Sie bitte die Wichtigen Hinweise zu den Fragebögen!

Hier gelangen Sie zu den Fragebögen:

Sie können sich aufgrund der Ergebnisse der Fragebogen-Untersuchungen gerne unverbindlich an die Klinisch- und Gesundheitspsychologischen Beratungs- und Koordinationsstellen des Landes Tirol wenden.

Ein grundlegendes Verständnis Psychischer Störungsbilder kann ebenfalls zur Früherkennung und zu einer frühzeitigen gezielten Vorbeugung beitragen. Wenn man Leidenszustände besser einordnen und Risikoverhaltensweisen besser bewerten kann, ist es leichter möglich, frühzeitig gezielt gegenzusteuern oder Hilfe zu suchen.

Über die folgenden Links erhalten Sie daher kurze informative Darstellungen zu einzelnen Psychischen Störungsbildern bzw. zu gesundheitsgefährdenden Risikoverhaltensweisen:

Mit Fragen zu Psychischen Störungen und zu Risikoverhaltensweisen für lebensstilabhängige Erkrankungen können Sie sich gerne unverbindlich an die Klinisch- und Gesundheitspsychologischen Beratungs- und Koordinationsstellen des Landes Tirol wenden.

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